S M A – Drei Buchstaben prägen eine Branche

Die SMA Electronic Document GmbH ist ein Pionier der großformatigen analogen und digitalen Belegverarbeitung. Eine bahnbrechende Erfindung vom Gründer Josef Schaut rief Mitte der 1960er Jahre die Firma SMA ins Leben (damals als SMA Schaut GmbH). Erstmals war es möglich, technische Zeichnungen bis DIN A0 auf Mikrofilmlochkarte zu verfilmen und den Film direkt nach der Belichtung ohne manuellen Eingriff vollautomatisch im Kamerakopf chemisch zu entwickeln. Das war die Geburtsstunde der SMA Prozessor-Kamera. Durch diese revolutionäre Erfindung arbeitete SMA sich schnell an die Weltspitze in diesem Segment.  Gekrönt wurde diese Entwicklung durch einen OEM-Vertrag mit der US amerikanischen Firma 3M. In 10 Jahren wurden fast 5000 A0 Kameras gefertigt und weltweit platziert. Darüber hinaus entwickelte, fertigte und vermarktete SMA auch 16 und 35 mm Mikrofilmkameras sowie Reader Printer und Großformatplotter, die weltweit Beachtung fanden. 

Ende der 1980er Jahre überraschte Josef Schaut die Branche abermals und stellt auf der CeBIT den weltweit ersten Buchscanner vor. Dabei ging Herr Schaut wieder eigene Wege. Er ersetzte nicht einfach den Mikrofilmkopf einer Kamera durch eine Scaneinheit, sondern setzte sich intensiv mit den Nachteilen damaliger Kamerasysteme auseinander. Diese waren im Wesentlichen die Empfindlichkeit gegenüber Umgebungslicht, sowie die extrem hohe Lichtmenge, die von Kameras für die Verfilmung benötigt wurde. SMA präsentierte nicht nur den ersten Buchscanner der Welt, sondern auch ein völlig überlegenes Konzept, das das Scannen komplett unabhängig vom Umgebungslicht möglich machte und noch wichtiger, das für die Bedienkraft ermüdungsfreies, augenschonendes Arbeiten gewährleistete. Das Tageslicht-Scansystem war geboren! Herr Schaut ließ sich dieses Verfahren patentieren und SMA ist bis zum heutigen Tag das einzige Unternehmen der Welt, das Scanner nach diesem Prinzip baut.

Josef Schaut verstarb im Juli 2003. Ralph Fuchs übernahm zu diesem Zeitpunkt die Geschäftsführung und in 2007 erwarben er und Peggy Zilian das Unternehmen. Seit diesem Tag gehört auch Peggy Zilian zur Geschäftsführung. Trotz ihres jungen Alters verfügten beide schon über erhebliche Branchenerfahrung und haben das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut und vergrößert. Heute ist die Firma SMA in über 100 Ländern vertreten und führend im Bereich Großformatscanner. Als einziges Unternehmen in der Branche verfügt SMA über eine komplette Produktlinie in den Bereichen Buchscanner und Flachbettscanner, die die Formatgrößen von DIN A3 bis 2A0 abdecken.

Auch unter der neuen Führung gab es wegweisende Neuentwicklungen. 2010 präsentierte SMA den weltweit ersten Flachbettscanner im A0 Format. Im Jahr darauf folgte die XXL Variante für Originale bis 2A0. Auf der CeBIT 2014 erregte man dann besonders großes Aufsehen, als der weltweit erste A1 Scanroboter vorgeführt wurde. Mit der Einführung des ROBO SCAN 1, der Bücher bis DIN A1 vollautomatisch umblättert und digitalisiert, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten in der Buchdigitalisierung. 

Der Mikrofilm spielt weiterhin eine wichtige Rolle im Hause SMA. Als einziges Unternehmen in der Branche verfügt man über eine komplette Produktlinie von Archvie Writern für alle gängigen Filmformate wie 16 mm, 35 mm und Microfiche. Der SMA 51 Archive Writer ist mit hunderten von Installationen weltweit das meistverkaufte Produkt dieser Art und vielen Archiven und Bibliotheken auf dem Globus ein fester Begriff.

Um noch besser auf die Bedürfnisse des Marktes eingehen zu können, ist SMA in den vergangenen Jahren wichtige strategische Allianzen eingegangen. Dazu zählt der bundesweit exklusive Vertrieb des weltweit führenden On-Demand Mikrofilmscanners ScanPro sowie die Vermarktung der konkurrenzlosen High-End Scanner der Firma METIS.

Auch im Bereich der Software wurden Kooperationen geschlossen. Eine intensive Zusammenarbeit mit der intranda GmbH ermöglicht es nun, den Kunden über die Hardware hinaus auch Softwarelösungen für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten an die Hand zu geben. Hieraus ergibt sich eine außergewöhnlich erfolgversprechende Symbiose aus weltweiter Vernetzung und fachspezifischer Kompetenz.